Bestattungsvorsorge

Durch die Einstellung der staatlichen Unterstützung im Sterbefall ist eine eigenverantwortliche Vorsorge sehr wichtig geworden.
Im Interesse seiner Hinterbliebenen sollte man rechtzeitig daran denken, durch welche Maßnahmen man ihnen im Todesfall die Erfüllung ihrer Pflicht und die Wahrung Ihrer Rechte erleichtern kann.

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Bestattungsvorsorge bedeutet:

  • selbst zu bestimmen
  • Notwendiges zu regeln
  • Verantwortung zu übernehmen
  • Angehörige zu entlasten

Eine verantwortungsbewusste Bestattungsvorsorge kann man auf folgende Weise treffen:

Vorsorgevertrag

  • Die einfachste Vorsorge ist ein Gespräch mit uns. Dabei kann man bereits zu Lebzeiten seine spätere Beerdigung bis ins Detail planen.

Vorsorgerahmenvertrag

  • Der Rahmenvertrag ist eine juristische Ergänzung zum Vorsorgevertrag.
  • Durch seinen testamentarischen Charakter ist der Vertrag für die Hinterbliebenen in soweit verbindlich, wie es der spätere finanzielle Rahmen zu lässt.

Treuhandkonto

  • Ist eine Möglichkeit der finanziellen Absicherung seines Vorsorge- und Vorsorgerahmenvertrages. Zu Lebzeiten legt man bereits das Geld für seine dereinstige Bestattung zurück.
  • Ein Treuhandkonto ist vergleichbar mit einem zweckgebundenen Bankkonto, das der Kunde über seinen Bestatter bei der Treuhand AG des „Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur e.V.“ abschließt.
  • Das Geld wird zu einem besseren Zins als bei einer herkömmlichen Bank angelegt und ist vor Zugriff Dritter weitestgehend geschützt.
  • Für das „Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V“ bürgt eine namhafte Bank.

Sterbegeldversicherung

  • Ist eine Möglichkeit der finanziellen Absicherung seines Vorsorge- und Vorsorgerahmenvertrages. Durch eine Sterbegeldversicherung kann das benötigte Kapital langsam aufgebaut werden.
  • Die Sterbegeldversicherung ist eine Kapitalversicherung auf den Todes- und/oder Erlebnisfall.
  • Eine Gesundheitsprüfung seitens der Versicherungsgesellschaft besteht nicht.
  • Der Bestatter muss das Geld ausschließlich für Bestattungszwecke im Sinne des Vorsorge- und Vorsorgerahmenvertrages verwenden. Etwaige Überschüsse werden über das Nachlassgericht an die Erben verteilt.